1 Monat und 2 Wochen bis zum Abschlussseminar in Washington D.C.

Halloooooooo!

 

Wie der Titel schon sagt, sind es nur noch wenige Wochen bis zum Ende meines Austauschjahres.

Im Moment fühle ich mich genau, wie ich mich in den letzten zwei Monaten vor meinem Abflug in die USA vor einem Jahr gefühlt habe: voller Vorfreude auf das was vor einem liegt und dieses mulmige Gefühl ,Freunde und Menschen die man gerne mag, zu verlassen.

Mir gefällt diese Verwiruung nicht so ganz, denn wie vor einem Jahr, freue ich mich eigentlich mehr, als das ich traurig bin, aber ich weiß, dass so bald ich im Flieger sitze, werde ich Amerika und meine Freunde sehr vermissen.

Irgendwie möchte ich auch die ganze Zeit danke sagen. Hier gibt es so viele Menschen, die mir geholfen haben und mich aufgenommen haben, obwohl sie keine Idee hatten, wer ich bin.

Ehrlich gesagt, wusste ich ich selbst noch nicht so richitg wer ich bin und finde es immer noch herraus, aber das ist auch okay so. Ich höre nicht gerne die Geschichten, die mir meine Freunde erzählen, wie ich am Anfang meines Jahres war.

Das Mädchen, dass sie beschreiben hört sich so verdammt anders an, als das Mädchen, dass ich heute bin. Sophie vor einem Jahr war schüchtern, schien kaum was zu verstehen, nicht besonders selbstsicher, verwirrd durch einen ordentlichen Kulturschock und zu guter Letzt einfach "so much German".

Ob ich mich viel verändert habe weiß ich noch nicht. Klar, bin ich nicht mehr so schüchtern, weil ich ja jetzt die Leute kenne, die am Anfang versucht haben ein paar Worte auf Englisch aus mir heraus zu kriegen. Ich habe auch keine Probleme mehr Unterhaltungen mitzuverfolgen und mit zu mischen, selbstsicher im Umgang mit Englisch bin ich auf jeden Fall geworden und was mit vor einem Jahr so unglaublich amerikanisch vorkam, bemerke ich schon gar nicht mehr.

Gerde Sonntag habe ich meine letze Umfrage zu meinem Austauschjahr ausgefüllt. Da kamen Fragen, wie was mir am besten gefallen hat und was ich ändern würde, wenn ich eine Sache ändern könnte. Und ich musste feststellen, dass ich diese Fragen noch nicht beantworten kann. Diese letzten 2 Monate waren und sind so schwierig, weil man sich mental schon auf den graßen Abschied vorbereitet, aber doch noch ganz normal vor sich hinlebt, als wäre alles normal. Aber fast täglich muss ich daran denken, wie der Abschied aussehen wird und was ich zu jedem einzelnem sage und was ich al erstes mache, wenn ich wieder in Berlin bin und ob alles noch so ist, wie ich es in Erinnerung habe? Und werde ich jemals die Leute wiedertreffen, die dieses Jahr so unglaublich gemacht haben. Dabei geht es noch nicht einmal um große Events, sondern die Momente, wenn man merkt, wie wichitg einem kemand in nur 8 1/2 Monaten geworden ist.

Und diese Gedanken lassen meinen Kopf manchmal zu Zeit fast platzen, weil kein Raum für sie ist und sie sich doch aufdrängen...

 

Bis in 1 und 1/2 Monaten!

Eure Sophie, die sich riesig freut, alle wieder zu sehen

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